Hicksches Gesetz / Gesetz von Hick

William Hick (ein britischer Psychologe) untersuchte in den 50er Jahren die Geschwindigkeit des Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsprozesses. Bei seinen Experimenten stellte er die Aufgabe, eine bestimmte Information aus einer Liste von Informationen auszuwählen. Er maß Änderung der Selektionsdauer, wenn die zu durchsuchende Liste vergrößert wurde [1]. Die Auswertungen der Experimente ergaben eine logarithmische Kurve, die er mit folgender Formel für die Entropie der Entscheidung annähern konnte:

Formel im MathML Format (nicht in allen Browsern funktionsfähig):

H=inpilog2(1pi+1)

Formel als Image-Datei:

Die Entropie H ergibt sich aus der Summe der Wahrscheinlichkeiten (pi) der möglichen Auswahlen (i) multipliziert mit einem logarithmischen Wert (wobei n die Anzahl der Möglichkeiten darstellt). Der Logarithmus deutet dabei auf die Tatsache hin, dass wir Menschen in Listen nicht linear suchen. Wir versuchen vielmehr, diese in Kategorien zu gliedern. Dadurch können wir in jedem Schritt die Hälfte der Möglichkeiten ausschließen.

Bemerkung:
In der HCI wird das Hicksche Gesetz z.B. dafür verwendet, verschiedene Menüaufteilungen in grafischen Benutzeroberflächen zu vergleichen und entscheiden zu können, welche am effektivsten ist.

[1]: William Edmund Hick. On the rate of gain of information. Quarterly Journal of Experimental Psychology, 4(1):1126, 1952.

Alte Künstler-Homepage

Nach mehreren Jahren habe ich meine Homepage mal wieder aktualisiert. Dabei habe ich beschlossen, das Design meiner alten Künstler-Homepage wegzulassen. Da ich das Design aber sehr mag, habe ich ein Bild hochgeladen, wo man sehen kann, wie es einmal ausgesehen hat. Na ja, es sah zwar gut aus, war aber fürs Aktualisieren ungeschickt…

Hier ist das alte Layout:

Die alte Version der Seite bleibt noch online bis ich entscheide, sie zu löschen… sie ist jetzt hier zu finden: Alte Künstlerhomepage

Die Filzseite meiner Frau

Im Jahr 2007 erfüllten meine Frau Inés und ich uns einen lange ersehnten Traum: an einem Mittelaltermarkt teilzunehmen. Inés hatte inzwischen so viel Übung mit dem Filzen erlangt, dass sie eine Filzstube für Kinder anbieten konnte. Auf Burg Katzenstein fand das Spektakel schließlich statt. Wir wurden von der Flut von Kindern überrannt, die alle mit uns filzen wollten und kamen kaum dazu, uns etwas zu Essen zu holen. Aber es hat uns beiden so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen, das öfter anzubieten.

Für die Präsentation der Filzarbeiten meiner Frau erstellte ich eine Homepage. Für das Design nahmen wir Filzstücke, die Inés extra dafür anfertigte. Inzwischen müssten wir sie mal überarbeiten. Aber als Erinnerung an all die gefilzten Blüten, Hüte und Taschen funktioniert die Seite noch sehr gut.
http://www.zauberreigen.de

Hier ein Link zur Seite:
Zauberreigen